Zum Inhalt springen
Bassumer Krankenhaus Foto: Die SPD in Bassum

8. Juni 2020: Tschüss, Bassumer Krankenhaus!

Jetzt ist es raus: Erst stecken sie viele Millionen in Dich rein, um Dich aufzuhübschen und zu erweitern, Dich konkurrenzfähig „aufzustellen“ und richtig gut auszustatten.
Und nun bist Du bald Geschichte.

Vor ein paar Jahren erst musste die Psychiatrie von Twistringen nach Bassum umziehen, weil es in Twistringen keine Innere Abteilung mehr gab und die – so damals die Argumentation – zwingend in direkter Nähe vorhanden sein musste.

Du bekamst also mit dem Zentrum für seelische Gesundheit eine Nachbarin, die unmittelbar mit Dir verbunden sein musste, was die Stadt mehrere Hunderttausend Euro kostete, was aber auch eine sehr gute Nachbarschaft wurde.

Alles Ausgaben, um Dich zu stärken.

Mit dem Ergebnis von jetzt: Du wirst geschlossen, als Krankenhaus soll es Dich nicht mehr geben, ein Zentralkrankenhaus mitten im Irgendwo soll Deine Funktionen übernehmen.

Du wirst also nicht mehr als Krankenhaus gebraucht. Wir in Bassum haben mehr als zwei Jahrzehnte um Dich gestritten und gekämpft, alles versucht, um Dir den Rücken zu stärken. Dafür wurden wir kritisiert, angegriffen und verleumdet. „Kirchturmpolitik!“ schrien sie, als wir einen Vorschlag für die noch verbliebenen drei Standorte machten, um Dich zu retten. Wir dachten nicht nur an Dich, sondern dachten die beiden anderen Standorte ungehörigerweise mit.

An Dir wird dennoch aktuell weiter gebaut, erneuert und ertüchtigt.

An Dir, der zukünftigen Ruine!

Tschüss, Bassumer Krankenhaus! Wenn jetzt nicht noch die Vernunft einkehrt - vielleicht auf Landesebene - wenn kein Wunder mehr geschieht, dann bist Du: ruckzuck Geschichte!

Bassumer Krankenhaus Foto: Die SPD in Bassum

Vorherige Meldung: Alles wieder von vorne…?

Nächste Meldung: Das Bild hängt schief

Alle Meldungen