Zum Inhalt springen

1. August 2016: Mit den Wölfen heulen

„Ich fand am besten, als wir die Wölfe gerufen haben und sie geantwortet haben“, meinte Jasmin nach dem Besuch im Wolfscenter. Und tatsächlich wurde damit eindrucksvoll das Sprichwort „Mit den Wölfen heulen“ umgesetzt, als alle Kinder zusammen mit Wolfcentermitarbeiterin Imke Mohr ein langgezogenes „Uuuuuuu“ anstimmten und ein vielstimmiges Wolfsgeheul als Antwort bekamen.

Organisiert hatte den Besuch der SPD-Ortsverein Bassum, er war eines der Ferienkistenangebote in diesem Jahr. Geschwister, Freundinnen und Freunde trafen pünktlich am Treffpunkt des Naturfreibades ein und wurden von der Ortsvereinsvorsitzenden Dorit Schlemermeyer und ihren Helfern Bärbel Ehrich, Jonathan Kolschen, Manfred Tinnemyer, Katharina Mehlau und Anneliese Windhorst begrüßt. Dann ging es mit dem Bus nach Dörverden. Während es für einige Kinder ihre erste Begegnung mit dem Wolf war, hatten andere das Center schon vorher besucht und konnten den anderen die Ausstellung erklären, so beim Ledersack am Eingang, der das Gewicht eines Wolfes darstellte: „Das schafft man alleine nicht, da müssen sich mehrere dranhängen“, hatte ein Junge die Erfahrung gemacht, während Karyann ihr Sichtfeld testete und davon überzeugt war, dass es fast so groß wie das des Wolfes sei.

Bei der Führung durch Imke Mohr gab es dann viel zu lernen für die Kinder, die die Kinder auch immer wieder zum Lachen brachte: „Ich möchte kein Uaaa mehr hören, so macht das kein Wolf“, wurden die Kinder aufgeklärt. Mohr hatte einen Wolfsschädel, den sie hochhielt um die beeindruckenden Zähne zu zeigen: „Damit locht sich der Wolf quasi in sein Beutetier“, so die studierte Biologin, die ihre Faszination für Wölfe schon früh entdeckte und eine Diplomarbeit über die Kieler Wölfe verfasst hatte. Und es gab noch mehr zu lernen: Das Pausenbrot niemals an Wölfe verfüttern. Spannend auch wie Mohr den angriffsbereiten Wolf mit Gestik und Mimik darstellte. Da rückten einige kleinere Kinder doch näher an ihre Eltern heran. Dann wurde der richtige Wolfsruf geübt und mit kurzer Verzögerung antwortete das Wolfspaar. Zum Abschluss konnten die Kinder noch eine echte Wolfsfütterung der beiden kanadischen Eiswölfe erleben und waren sehr erstaunt welch große die Tiere verschlangen. Dann ging es zum Pommesessen und Toben auf den Spielplatz.

Vorherige Meldung: Ein Wimpernschlag…

Nächste Meldung: Rundgang durch Bramstedt

Alle Meldungen