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11. November 2018: 80 Jahre Reichspogromnacht

Seit 25 Jahren lädt die SPD in Bassum ein zum Gedenken an die Gräuel der Novemberpogrome von 1938. Jedes Jahr ist der Treffpunkt die von den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gewidmete Tafel am Standort der ehemaligen Synagoge Bassums in der Meierkampstraße
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In diesem Jahr allerdings gab es Besonderheiten. Abgesehen davon, dass es zwei runde Gedenktage gab, nämlich den 100. Jahrestag Abschaffung der Monarchie und Einführung der Demokratie vom 9.11.1918 und den 80. Jahrestag der Novemberpogrome vom 9.11.1938, konnte auch noch des 29. Jahrestags der faktischen Abschaffung der DDR mit der Maueröffnung vom 9.11.1989 gedacht werden. „Zwischen zwei friedlichen und optimistischen Ereignissen“, führte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Christoph Lanzendörfer in einer kurzen Ansprache aus, sei eine lange vorbereitete erschütternde Gewaltorgie inszeniert worden.

Vielleicht war es die runde Jahreszahl, vielleicht auch die Zusammenarbeit mit der Kirche, dass sich zu diesem Gedenken eine sehr große Anzahl von Bassumerinnen und Bassumern einfand. Ein groß angelegter Fackelzug von Kindern zog nach einem Gedenkgottesdienst an der Gedenkstätte vorbei und machte eine kleine Pause, in der die Zusammenhänge angesprochen wurden. Zusätzlich läuteten die Kirchenglocken für die Dauer der Erinnerung.

Es entspann sich nach der kurzen Ansprache noch eine Diskussion, in der auch an die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert wurde.

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