3. Manfred-Krause-Symposium mit Sigmar Gabriel

Foto: Kai Doering, bearb. von L. Moldenhauer
 
 

Zum 3. Manfred-Krause-Symposium hatten wir MdB Sigmar Gabriel als Hauptredner gewinnen können und waren sehr erfreut, ihn zum dritten Mal als unseren Gast in Bassum begrüßen zu dürfen. Wir freuten uns aber ebenfalls über die vielen Gäste aus ganz unterschiedlichen Institutionen, Vereinen und Verbänden. Wir bekamen im Anschluss sehr viel gutes feedback für das Format, für unser neues Zuhause und besonders viel Lob für unseren Gastredner, der vielen Nachdenkliches mit auf den Weg gegeben hat.

 

Manfred Krause (1934-2003) war von 1964 bis 2003 Kommunapolitiker in Bassum und im Landkreis. Er prägte die Kommunalpolitik und die Arbeit der SPD in Bassum nachhaltig. Ortsvereinsvorsitzende Luzia Moldenhauer würdigte ihn in ihrer Begrüßung: "Er dient uns als Beispiel eines Menschen, der auf diesem Gebiet vielen Menschen persönlich geholfen und für die Stadt Bassum sehr viel erreicht hat, damit also auch der Gemeinschaft mit seinem Einsatz gedient hat. Wir waren nicht immer einer Meinung, wir haben zahlreiche heftige Diskussionen geführt, aber das gehört zur politischen Arbeit dazu: Ideen äußern, sie diskutieren und anschließend zu einer Lösung kommen, die auch durchgesetzt werden kann. So haben wir mit Manfred gestritten und gearbeitet. Und so wollen wir seine Leistungen würdigen und sein Erbe und viele seiner Anliegen auf unsere Weise annehmen und weiterführen."

Fraktionsvorsitzender Dr. Christoph Lanzendörfer referierte zum Thema "Zuhören und anpacken - Politik in Zeiten zunehmender Wut" und setzte sich mit den Begriffen Angst und Wut auseinander.

Sigmar Gabriel stellte einige Themen und Thesen aus seinem neuesten Buch Zeitenwende in der Weltpolitik zur Diskussion. Die Frage eines Gastes, ob er den Redetext Sigmar Gabriels bekommen könne, weil es ihm helfen könne, in Diskussionen besser zu bestehen, musste der Referent mit "Nein" beantworten, weil "es keins gibt", denn er spräche meistens frei. Er selbst legte aber nahe, Blicke in sein Buch zu werfen, da sei vieles von dem, was er in Bassum erzähle, nachzulesen.

Im Anschluss Fotos von der Veranstaltung und Links zur Berichterstattung.

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