17. Klausurtagung Spiekeroog

 
 

Kommunalpolitik ist ehrenamtlich, anspruchsvoll und zukunftsbildend. Hier arbeiten Ehrenamtliche mit unterschiedlichen Berufen aus unterschiedlichen Umfeldern mit Hauptamtlichen aus der Verwaltung kommunale Themen ab und treffen Entscheidungen für die Zukunft. Um die Ratstätigkeit sinnvoll zu gestalten, gehört auch eine gewisse Grundbildung dazu, wir wollen Ratsarbeit verständlich machen, uns Ratsmitgliedern selbst wie ebenso der Öffentlichkeit.

 

Und so begeben wir uns alljährlich im ersten Quartal des Jahres auf unsere Lieblingsinsel Spiekeroog in Klausur. 2018 wurde dies zu einem kleinen Abenteuer, denn die Wetterlage mit heftigem eiskaltem Ostwind und niedrigen Temperaturen ließ Teile des Wattenmeeres zu Eis gefrieren und hängte die Insel zwei Tage vom Festland ab. Lediglich der Rettungshubschrauber konnte bei Notfällen landen und wieder zum Festland starten. Der Bereich, an dem der Meeresschaum auf den Sand trifft, war zu einer eisigen weißen Rüschenbordüre erstarrt, dicke Eisschollen, die vom Sand ins Meer wuchsen. Ein bizarres Gebilde, das wir so noch nie zu Gesicht bekommen hatten. Und das ist das Wunderbare an der Insel: Auch zur 17. Klausur erlebten wir wieder Neues!

Gearbeitet wurde natürlich auch, wie schon die Jahre zuvor war das Trockendock unser Kreativ- und Austauschraum, in dem wir politische Themen diskutierten. Dabei ging es nicht nur um Kommunales, sondern auch um Grundsätzliches.

Wir beschäftigten uns mit dem Aufbau und der Aufnahme von politischen Reden, wir arbeiteten in kleinen Gruppen Texte auf, die sich mit der Zukunft unserer Partei auseinandersetzten und diskutierten sie in der großen Runde.

Das ist die Bildungsarbeit, die wir als wichtig erachten, um politische Prozesse und Zusammenhänge verstehen zu lernen und sie für uns nutzen zu können.

Zur kommunalen Arbeit stellt sich immer auch die Frage nach den zeitlichen Ressourcen: Wie viel Zeit können wir aufbringen, so dass wir nicht in Stress geraten? Wie schaffen wir es, dieser Tätigkeit, für die wir uns mit unserer Kandidatur selbst entschieden haben, trotz der zusätzlichen Belastung noch Freude abzugewinnen?

Und immer auch selbstreflexiv zu fragen: Haben wir alle wichtigen Aspekte vor der Entscheidung bedacht oder brauchen wir noch zusätzliche Informationen?

So haben wir sehr kreativ, auch kontrovers, das Wochenende über debattiert und neue Projekte für unsere politische Arbeit entworfen.

Die konkreten Vorhaben und Entschließungen werden wir in der nächsten Zeit hier veröffentlichen.

 

 

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