Zum 16. Mal Spaß und Arbeit zusammen

 
 

„Die Vorarbeiten benötigen schon etwas Aufwand, aber wenn dann alles organisiert ist, wird es gleich entspannt“, fasste Bassums SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Christoph Lanzendörfer die Tagung zusammen. Zum 16. Mal seit 1997 tagte die SPD auf Spiekeroog. „Wir waren auch mal in Berlin und Bad Zwischenahn, aber unser Zuhause liegt bei Klausuren eindeutig in Spiekeroog“, fasste Bassums stellvertretende Bürgermeisterin Bärbel Ehrich die Stimmung zusammen.

 

In diesem Jahr zogen 18 Genossinnen und Genossen auf die Insel. Der Tagungsraum war nach einigen Jahren Pause wieder das ‚Trockendock‘, ein bekanntes Ambiente.

Inhaltlich besprachen die Bassumer auf Spiekeroog nach Impulsreferaten von Luzia Moldenhauer, MdL, Jonathan Kolschen und Dr. Christoph Lanzendörfer zur ‚Schwarzen Null‘ im Haushalt die verschiedenen Facetten der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Als Ergebnis stand ein umfangreicher Beschluss zur Bassumer WISEG fest, in dem die Möglichkeiten dieses Steuerungsinstruments positiv gewürdigt wurden. „Die WISEG soll und muss weiter eigenständige Arbeit leisten, als mittelfristiges Ziel sehen wir eine zunehmend von der Stadt unabhängige Gesellschaft mit eigenen Kräften“, fasste Luzia Moldenhauer den mehrseitigen Beschluss zusammen. In Hannover sitzt sie als Landtagsabgeordnete im einflussreichen Ausschuss für Haushalt und Finanzen und konnte von hier Verbindungen zwischen kommunaler und Landespolitik darstellen.

Gerade in einer Welt zerfasernder Grundüberzeugungen ist eine Beschäftigung mit den Werten, die eine Gesellschaft zusammenhalten, sehr wichtig. Dies war auch der Schwerpunkt des zweiten Tages. Anhand von strukturierenden Fragen arbeiteten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten durch ein sehr spannendes Thema. „Das, was aus Deutschland ein so richtig gutes Land macht, liegt in unseren Überzeugungen und Möglichkeiten. Sie zu bewahren und auszubauen ist unser aller Aufgabe“, stellte Thomas Neumann zum Abschluss der Diskussion fest.

Buchvorstellungen zu allen Themen, von Gedichtbänden über Romane und Fachbüchern zu einer Menge an Fachzeitschriften sind ebenfalls ein regelmäßiger Themenschwerpunkt.

Natürlich waren die Abende mit Gemeinsamkeiten gefüllt, sei es ein gemeinsamer Besuch auf dem Schiffrestaurant ‚Spiekeroog III‘, dem ehemaligen Fährschiff, oder das gemeinsame Jubeln beim Werder-Auftritt in Leverkusen, der im Werder-Vereinslokal ‚Blanker Hans‘ verfolgt wurde.

Insgesamt, so war zu hören, war diese 16. Klausurtagung sicherlich eine der besten. „Das macht der Mix von Erfahrenen und Neuen, der die Diskussionen sehr befruchtet hat“, ergänzte Dorit Schlemermeyer. Sie gehörte mit zu denen, die bereits vor 20 Jahre bei der ersten Spiekeroog-Klausur dabei waren. Jetzt war ein Viertel der Mitfahrerinnen und Mitfahren zum ersten Mal dabei – mit Sicherheit aber nicht zum letzten Mal.

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