Liebe Leserinnen und Leser,

Und wieder beginnt ein neues Jahr. Leider weist bisher nichts darauf hin, dass es – die Konfliktgebiete auf der Welt betrachtend – besser werden wird als das vergangene. Wieder ein feiger Anschlag in Istanbul, der mit seiner Brutalität erschüttert und entsetzt. Bisher sind 39 Tote und zahlreiche Verletzte zu beklagen. So begann das neue Jahr mit Terror gegen Menschen, die einfach nur feiernd das kommende Jahr begrüßen wollten.

Mit den Anschlägen von Paris, Brüssel, Berlin, Istanbul und an zu vielen weiteren Orten dieser Welt wollen Terroristen jedwelcher Zugehörigkeit Menschen und die Gesellschaften, in denen sie leben, verunsichern, ängstigen und in ihren Freiheiten einschränken. Wer nicht mehr vertrauen mag, kann sich nur noch mit Misstrauen bewegen und wird Gefahr laufen, selbst alltägliche Situationen nicht mehr wirklich frei zu erleben.

„Meinen Hass bekommt ihr nicht.“ Die Reaktion von Antoine Leiris, dessen Frau beim Anschlag im Bataclan in Paris am 13.11.2015 getötet wurde, an die Attentäter gerichtet, ist bewundernswert, mutig und vorbildhaft.

Es klingt abgedroschen, wird oft belächelt oder mit Zynismus kommentiert: Nicht der Hass überlebt, er zerstört nur und hinterlässt verbrannten Boden. Da, wo Liebe anzutreffen ist - Zuneigung, Mitgefühl, wie auch immer der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander bezeichnet werden will – da wächst nachhaltig angelegt die Liebe weiter. Und – mit Hermann Hesse gesprochen: „Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Wenn wir seinen Überlegungen folgen, dass ein Mensch nur „gut“ sein kann, wenn er glücklich ist, dann kann ein glücklicher Mensch nicht „schlecht“ oder böse sein und ein schlechter Mensch nicht glücklich.

Wenn also schlechte Menschen unser Unglück wollen, müssen wir ihnen unser Streben nach Glück entgegen setzen. Und damit ist nicht gemeint, dass wir in wehenden Kleidern und mit Blumen im Haar barfuß um alte Bäume tanzen – obwohl auch das sicher manchmal ein Glücksgefühl auslösen kann, Attentäter dagegen vermutlich weniger beeindruckt. Aber wir sollten mit positiver Energie unsere Demokratie als wehrhaft beweisen, deutlich machen, weshalb wir meinen, dass sie es mehr als wert ist, bewahrt und beschützt zu werden: Weil sie die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz bietet, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen fördert, weil sie Benachteiligungen aus welchen Gründen auch immer verbietet, Meinungs- und Pressefreiheit garantiert sowie die Freiheit der Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre lediglich der Verfassungstreue unterwirft.

So viele gute Gründe, um unnachgiebig zu sein denen gegenüber, die das zerstören wollen, egal, woher sie kommen und wohin sie wollen.Und so viele gute Gründe, um immer weiter daran zu arbeiten, unsere Gesellschaft noch gerechter zu gestalten.

Und um nicht krank zu werden vor lauter Sorge und Ängsten sollten wir uns freuen an dem, was wir an Liebe und Frohsinn um uns haben, was wir an Erfolg erleben dürfen.

Damit wollen wir dem neuen Jahr begegnen.

Sehr viel Liebe und Glück wünschen wir deshalb uns allen, nicht nur, aber vor allem jetzt für das Jahr 2017.

 

                              Mit solidarischen Grüßen

Luzia Moldenhauer                                   Dr. Christoph Lanzendörfer

Ortsvereinsvorsitzende                                 Fraktionsvorsitzender

 

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