Liebe Leserinnen und Leser,

 

1.2.2017

Heute einmal ein Begrüßungstext von mir, Luzia Moldenhauer, Vorsitzende und MdL:

"Das war natürlich die Schlagzeile überhaupt: Martin Schulz soll Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender der SPD werden! Sigmar Gabriel verzichtet.

Wie schon vielfach geäußert: Auch ich war von der Nachricht überrascht und auch mir nötigt Sigmar Gabriels Entscheidung Respekt ab. Inzwischen ist schon wieder viel gesagt und geschrieben worden, Hintergründe der Überlegungen wurden mehr oder weniger diskutiert und bewertet, die Reaktionen auf die Entscheidung war in der Mehrheit unserer Mitglieder positiv bis euphorisch.

Ich freue mich sehr, dass Martin Schulz es werden soll, weil ich ihn und seine Art immer schon mochte. Ich kenne ihn noch aus meiner Juso-Zeit im Unterbezirk Aachen – damals noch Landkreis, heute Städteregion. Wir sind uns in der zweiten Hälfte der 70er immer mal wieder über den Weg gelaufen, ich bin dann ja 1980 nach Berlin gezogen, während er weiter in Würselen wohnen blieb. Meine Mutter hat er besser gekannt als mich, sie war in den Jahren noch aktiv, als Martin Unterbezirksvorsitzender war. Als ich ihn 2007 traf, das muss beim Bundesparteitag in Hamburg gewesen sein, sprach ich ihn an, ob er mir ein Foto mit ihm gönnen würde. Ich wollte meiner Mutter, die damals schon krank war, eine Freude machen. Einfachheitshalber stellte ich mich mit meinem Geburtsnamen vor, woraufhin er mich erstaunt fragte: „Bist Du die Tochter von der Wilma?“ Ich war so perplex, dass er die Verbindung mit dem Namen sofort kannte, das ich, glaube ich, nur irgendwas Zustimmendes hinstammelte. Das Foto wurde jedenfalls gemacht und über Umwege – das war vor 10 Jahren ja noch nicht ganz so einfach – meiner Mutter geschickt, die sich sehr gefreut und über die Geschichte sehr amüsiert hat.

Als ich ihm sechs Jahre später über sein Team den Tod meiner Mutter mitteilen ließ, dauerte es nicht lange, bis mich ein sehr persönlicher Brief von ihm erreichte.

Viele von Martins WegbegleiterInnen – und ich bin sicher, dass das eine große Menge ist! - werden sich nun an Geschichten erinnern und sie erzählen. Weltbewegend und einmalig ist das nicht, aber ist doch schön und bringt Schmunzeln ins Gesicht.

Ich habe Martins Werdegang immer nur von fern betrachtet und auch nicht dauernd, sondern in Abständen. Aber bewundert habe ich ihn für seine Kraft und Energie, für sein unbedingtes Eintreten für den europäischen Gedanken und gegen nationalistisch-rechtes Gedankengut.

Also: #ZEITFUERMARTIN"

Mit solidarischen Grüßen im Namen des gesamten Vorstands

Luzia Moldenhauer                     

Ortsvereinsvorsitzende                                

 
Pressefoto Martin Schulz, Bildrechte: Dominik ButzmannFoto: Dominik Butzmann

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